Aperer Turm 2996 m
Tourenstützpunkt Franz Senn-Hütte 2147 m,
Tag 3 des Firn- und Eiskurses.
Der Apere Turm ist eine im eigentlichen Kamm vorgeschobene Spitze über
dem Alpeinertal, von der Hütte aus gut sichtbar samt großzügigen
Mengen Neuschnees, was von Bergsteigern, die zur Ruderhofspitze unterwegs waren,
bestätigt wurde. Der Apere Turm ist durch einen markierten Steig ohne Schwierigkeiten
erreichbar und weist einen zugefrorenen azurblauen Eissee im Kar auf. Der Anstieg
auf den eigentlichen Gipfelfelskörper, der nach Passieren des Kares mit
dem See erfolgt, ist zwar sehr steil, aber unschwierig. Das Kreuz mit Buch ist
durch eine steil abfallende Scharte vom Hauptkörper getrennt, aber wer
mag, kann sich einem Eisenhaken als Griff anvertrauen und so die Scharte überwinden.
Der Blick schweift über die ganze nähere Stubailandschaft, herrlich.
Ingo vor der Scharte, die zum Gipfel (im Hintergrund) führt. |
Die trennende Scharte, im Hintergrund der Gipfel. Unser Bergführer Werner
(rosa-lila) hat alles im Griff. |
Keine verdächtige Gestalt, sondern unser Joachim am Gipfel, und er photographiert.
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Von hier wollten wir uns unserem eigentlichem Ziel, dem Wilden Turm 3150 m
oder einem der anderen aus der Gletscherfläche herausragenden Gipfel, nähern.
Unser Plan sah vor, zunächst über den Verbindungsgrat vom aperen zum wilden
Turm zu klettern und dann auf dem Gletscher dem Wilden Turm zuzustreben. Nach
Überwindung des Grates auf etwa 3050 m Höhe gaben wir jedoch auf, da wir inmitten
der Schneemassen verschwanden, kaum daß wir den Gletscher betreten hatten, und
kehrten über den steilen spaltigen Alpeinerferner zurück. Glücklicherweise
hatten wir vom Aperen Turm aus zumindest die sichtbaren Spalten studiert, da
die meisten völlig zugeschneit und von uns Absteigenden kaum oder gar nicht
zu sehen waren. Wie einige merkten, waren sie dennoch zu spüren, oder vielmehr
die Leere in ihnen, wenn man mal wieder am Seil hing. Glücklicherweise ermöglichte
das Studium von oben, den großen auszuweichen, sodaß uns nur die kleinen schmalen
zu nahe kommen konnten (oder wir ihnen). So schön und glatt eine Gletscherfläche
doch auch ausschaut, so spannend kann ihre Überquerung sein ...
Der Grat vom Aperen Turm zum Wilden Turm im Überblick. Weiter hintern
verläuft der Weg weiter über die Gletscherfläche. Der steile Gletscher rechts
ist der Alpeiner Ferner. Im Hintergrund kann man die Spitzen einiger Gletscherberge
erahnen. |
Leichte Kletterei am Grat zum Wilden Turm. |
Unser Rückweg über den Alpeiner Ferner im Rückblick. Man sieht deutlich
unsere Spuren im Schnee. |
Da wir unterwegs versucht hatten, doch etwas Blankeis für Eisübungen
auszumachen, waren wir alles in allem sieben Stunden unterwegs.
TO DO: Mehr Photos!
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