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Ingo Klöckl
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Göppinger Hütte 2245 m

Die Göppinger Hütte ist eine sehr nette, relativ kleine Hütte direkt am Höhenweg Freibuger-Göppinger-Biberacher Hütte. Im Gegensatz zur Freiburger Hütte, die unter Zuhilfenahme des Wanderbusses in 20 min erreicht werden kann, verlangt die Göppinger Hütte von ihren Besuchern, den Weg zu ihr selbständig zu bewältigen, d.h. mindestens 2 Stunden in die Höhe zu streben. Eine noch einfachere, mechanisierte Art des Aufstiegs gibt es hier nicht. Entsprechend muß die Hütte auch nur ein Drittel der Lagerkapazität aufweisen, und es geht recht familiär zu :-) Auch fehlen hier die Massen an Radsportlern, man fühlt sich wieder wie auf einer AV-Hütte und nicht wie im Sportlerheim.

  • Zustieg von der Freiburger Hütte

    Ein sehr schöner Zustieg zur Hütte stellt der Höhenweg Freiburger Hütte-Göppinger Hütte dar, der teilweise hier beschrieben wird und ohne Gipfel ca. 3 Stunden benötigt.

    Von der Freiburger Hütte aus wendet man sich zunächst zum See und zur Endhaltestelle des Wanderbusses. Nun gibt man aber nicht etwa dem Schweinehund nach und fährt mit dem Bus weiter, sondern versucht, den Einstieg zum Höhenweg hinter den Almgebäuden zu finden. Wenn dies nicht gelingt, sieht man den Steig hinter der Alm schräg in die Höhe ziehen und stößt durch wilden Quergang zu ihm vor.

    Der Steig selber ist ein unschwieriger Höhenweg, der immer gut sichtbar unter der Roten Wand zum Grünen Bühel zieht. Hier in diesem Karl May-Film-artigen, grünen und schrofigen Karstgelände trifft man erstaunlicherweise auf die eigentlich knifflige Stelle des Weges: entlang der Abbruchkante des Bühels zieht der Steig über einige Eisenstifte am Felsen entlang (Nur Mut!). Hat man diese Stelle (die nicht so schlimm ist wie das Schild verheißt!) bewältigt, gilt es, den Aufschwung zur Johanneskar-Umrahmung in steilem Grasgelände zu bewältigen. Vorher kann man noch an einem starken Bach ausgiebig Wasser fassen und frühstücken. Ist man auf der Höhe des Aufschwungs angekommen, überblickt man das folgende wüste Johanneskar, das man auf dem Steig unschwierig umrundet. Sogar der Steig entlang der beeindruckenden Ost-Abstürze ist nicht schlimm und führt sicher um den Johanneskopf herum zum letzten sanften Schrofengelände vor der Hütte, die man nun bereits vor sich sieht.

  • Abstieg nach Lech

    Möchte man von Lech direkt zur Göppinger Hütte gelangen, kann man den direkten Zustieg benutzen, den ich allerdings als Abstieg benutzt habe. Ihr müßt also ggf. verkehrtherum mitdenken ;-) TO DO

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