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Pühringer Hütte 1638 m
Mittelgroße Hütte in Holz und Stein an einem kleinen See inmitten
einer Wiese gelegen, recht gemütlich. Zwei größere und ein kleines
Lager. Recht gutes Essen, Wirtin schien mir etwas grimmig.
- Anstieg von Gößl am Grundlsee
Beginn kurz vor einer Bushaltestelle, mit Wegtafel markiert. Nach 50 m auf
einem Forstweg in den Wald abbiegen und durch Wald über mehrere steile
Stufen hinauf auf schmalem Pfad. An der Waldgrenze (1500 m) letzer steiler
Abschnitt. Weiter zum großen Lahngangsee, kann leicht erreicht werden.
Wieder ansteigend in lichten Wald zu Almhütten. Nun der Wegtafel nach
rechts abbiegend folgen, Ende des Waldes, Beginn eines schmalen Pfades auf
kalkigem Untergrund, der das Gehen mühselig macht. Die Hütte ist
bis zuletzt unsichtbar, da man sich stets gleichsam inmitten eines Meeres
befindet, dessen mehrere Meter hohe Wogen zu Stein erstarrt sind. Bei Nebel
nicht vom Pfad abkommen, da sonst erhebliche Verirrungsgefahr bestehen könnte!
Interessante Karsterscheinungen (Rinnen, Rillen, Löcher). Insgesamt 3
1/ h.
- Übergang durchs Tote Gebirge zur Welser Hütte
In Richtung des mächtig aufragenden Rotgschirr flach an zwei Abzweigungen
entlang (beidesmal den rechten Pfad wählen), dann steiler auf den Sattel
seitlich davon (etwa 2000 m). Der Pfad ist gut markiert und nicht schwierig,
jedoch durch die Karsterscheinungen teilweise mühsam. Im oberen Teil
des Aufschwungs kein Promenadenweg, wenngleich keine Kletterei erforderlich
ist. Sobald man den Sattel erreicht hat, in leichtem Auf und Ab die Hochebene
des Toten Gebirges queren. Zu Beginn Grasflecken, später reines Gestein.
Der Pfad ist gut markiert. Beim Zwischenabstieg vom ??? Schneefeld. Nachdem
die zwei Abzweigungen zum Prielschutzhaus passiert wurden (Klüfte und
Dolinen), quert der (breite) Pfad in etwa 20 m Höhe die Flanken des Schermberges.
Man erreicht nach ca. 4 1/2 h den Fleischbanksattel.
Von diesem über Schutt absteigen, später über steile Schneefelder
und felsige Stufen in leichter Kletterei. Eine erste Leiter führt zum
"Hausbauernband", einem fußbreiten Felsband, das mit Hilfe eines Drahtseiles
eine hohe Felswand quert (KEIN Gehgelände, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit!).
Eine zweite Leiter vermittelt den weiteren Abstieg durch die Wand, es folgen
noch einige Kletterstellen, ebenfalls seilversichert. (Bei Regen und Graupelsturm
nehmen die Sturzbäche denselben Weg wie die Bergsteiger und landen
in deren Rucksäcken. Dann ist der Weg auch rutschig und nicht mehr
trivial!) Große Schneefelder erschweren bei Nebel die Orientierung.
An den sog. "Teichln" vorbei, einer flachen Stufe, die bei Regen aber zu
einem großen Teich wird, dann wieder auf Pfad entlang zu einer letzten
Leiter und zur Hütte. Mit Wegsuche bei Nebel und Sturm 1 1/2 h.
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