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Ingo Klöckl
i.kloeckl@2k-software.de

Pühringer Hütte 1638 m

Mittelgroße Hütte in Holz und Stein an einem kleinen See inmitten einer Wiese gelegen, recht gemütlich. Zwei größere und ein kleines Lager. Recht gutes Essen, Wirtin schien mir etwas grimmig.

  • Anstieg von Gößl am Grundlsee
    Beginn kurz vor einer Bushaltestelle, mit Wegtafel markiert. Nach 50 m auf einem Forstweg in den Wald abbiegen und durch Wald über mehrere steile Stufen hinauf auf schmalem Pfad. An der Waldgrenze (1500 m) letzer steiler Abschnitt. Weiter zum großen Lahngangsee, kann leicht erreicht werden. Wieder ansteigend in lichten Wald zu Almhütten. Nun der Wegtafel nach rechts abbiegend folgen, Ende des Waldes, Beginn eines schmalen Pfades auf kalkigem Untergrund, der das Gehen mühselig macht. Die Hütte ist bis zuletzt unsichtbar, da man sich stets gleichsam inmitten eines Meeres befindet, dessen mehrere Meter hohe Wogen zu Stein erstarrt sind. Bei Nebel nicht vom Pfad abkommen, da sonst erhebliche Verirrungsgefahr bestehen könnte! Interessante Karsterscheinungen (Rinnen, Rillen, Löcher). Insgesamt 3 1/ h.
  • Übergang durchs Tote Gebirge zur Welser Hütte
    In Richtung des mächtig aufragenden Rotgschirr flach an zwei Abzweigungen entlang (beidesmal den rechten Pfad wählen), dann steiler auf den Sattel seitlich davon (etwa 2000 m). Der Pfad ist gut markiert und nicht schwierig, jedoch durch die Karsterscheinungen teilweise mühsam. Im oberen Teil des Aufschwungs kein Promenadenweg, wenngleich keine Kletterei erforderlich ist. Sobald man den Sattel erreicht hat, in leichtem Auf und Ab die Hochebene des Toten Gebirges queren. Zu Beginn Grasflecken, später reines Gestein. Der Pfad ist gut markiert. Beim Zwischenabstieg vom ??? Schneefeld. Nachdem die zwei Abzweigungen zum Prielschutzhaus passiert wurden (Klüfte und Dolinen), quert der (breite) Pfad in etwa 20 m Höhe die Flanken des Schermberges. Man erreicht nach ca. 4 1/2 h den Fleischbanksattel.

    Von diesem über Schutt absteigen, später über steile Schneefelder und felsige Stufen in leichter Kletterei. Eine erste Leiter führt zum "Hausbauernband", einem fußbreiten Felsband, das mit Hilfe eines Drahtseiles eine hohe Felswand quert (KEIN Gehgelände, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit!). Eine zweite Leiter vermittelt den weiteren Abstieg durch die Wand, es folgen noch einige Kletterstellen, ebenfalls seilversichert. (Bei Regen und Graupelsturm nehmen die Sturzbäche denselben Weg wie die Bergsteiger und landen in deren Rucksäcken. Dann ist der Weg auch rutschig und nicht mehr trivial!) Große Schneefelder erschweren bei Nebel die Orientierung. An den sog. "Teichln" vorbei, einer flachen Stufe, die bei Regen aber zu einem großen Teich wird, dann wieder auf Pfad entlang zu einer letzten Leiter und zur Hütte. Mit Wegsuche bei Nebel und Sturm 1 1/2 h.