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Ingo Klöckl
i.kloeckl@2k-software.de
In diesem Kapitel wollen wir uns den physikalisch-chemischen Ursachen der Farbigkeit von chemischen Verbindungen nähern. Vom Kleinen zum Großen, von der Ursache zur Wirkung hin verfolgen wir folgende Schritte ...

Ursachen

»Hier werden die Fundamente zum Verständnis von Farbigkeit von Substanzen gelegt. Ein kleiner Ausflug in die Atom- und Molekülphysik bringt uns diese Sachverhalte näher: Ligandenfeld-Übergänge, Charge Transfer-Verbindungen, Valenz- und Leitungsband-Farbigkeit sowie Molekülorbitaltheorie. Hierbei werden wir nicht in die Tiefen der Quantenmechanik absteigen, sondern uns mit qualitativen Aussagen über die Wirkmechanismen begnügen. Einmal neugierig geworden, mag die Bibliothek bei der Vertiefung weiterhelfen ...

Strukturen

Die im ersten Abschnitt kennengelernten Wirkungsmechanismen finden sich in den realen Farbmitteln in immer gleichen Bausteinen wieder, den sogenannten »Chromophoren. Es lohnt sich daher, einige wichtige dieser Bausteine näher anzusehen, da wir sodann Substanzen auf höherem Niveau in Bezug auf Farbigkeit beurteilen können: haben sie ein Chromophor auf Polyen- oder Carbonylsystem-Basis, handelt es sich um ein Annulensystem oder um ein Metallsalz oder gar um ein komplexes Anion?

Stoffe

Der endgültige Schritt in die Welt farbiger Verbindungen führt uns schließlich zu den »Stoffgruppen und Stoffen, die in den antiken oder modernen Farbmitteln zur Anwendung kommen. Hier können wir die grundlegenden Mechanismen der Farbentstehung wiedererkennen oder uns einfach für die einzelnen Farbmittel interessieren.
Es werden dabei sowohl natürliche als auch künstliche, anorganische und organische, antike und moderne Farbmittel zur Sprache kommen, sozusagen eine Melange aus Fresken und Erdbeeren.