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Ingo Klöckl
i.kloeckl@2k-software.de

(Quelle: Steirische Landesregierung.) Die Fläche der Grünen Mark umfaßt 16.387 km²; davon sind 5.176 km² Dauersiedlungsraum. In 17 politischen Bezirken (543 Gemeinden) leben 1,18 Millionen Menschen. Davon sind 51.6% Frauen, 97.5% Österreicher und 84% Katholiken. Dies ergibt eine Einwohnerdichte von 72 Einwohner pro km² oder 229 Einwohnern pro km² Dauersiedlungsraum.

55% der Landesfläche bestehen aus Wald, 76% aus Gebirge und 31% aus dauerhaftem Siedlungsraum. Die Steiermark hat im Süden und Osten Anteile flachen Hügellands, wobei die Oststeiermark die milderen Formen aufweist und allmählich, zum Burgenland hin, in die Pannonische Tiefebene übergeht. Man findet hier Obstbau, auch die Steirische Apfelstraße verläuft in dieser Gegend.
Die Südsteiermark besitzt charakteristische Hügel, die zwar nicht hoch (bis etwa 700 m), aber eher recht wild sind und schon auf die beginnenden Alpen deuten. Diese Gegend ist ein ausgedehntes Weinbaugebiet mit mediterranem Klima. Hier, in der West- und Südsteiermark, liegen die Schätze des Landes: dunkelgrün das Kürbiskernöl, rot der Schilcherwein.

Geht man weiter nach Norden und Westen, gelangt man an das Steirische Randgebirge und die Seethaler Alpen, die in den sich von hier aus aufbauenden zentralen Alpenbogen (Niedere Tauern) überleiten. Der höchste Gipfel der Niederen Tauern ist der Hochgolling mit 2864 m. Nach Westen hin bauen sich die Zentralalpen immer höher auf und erreichen in Kärnten bis 3800 m Höhe. Die Niederen Tauern sind auf einem schönen Höhenweg zu durchwandern, wobei Hütten in guten Abständen die Übernachtung erlauben. Vom Tal aus, das zwischen 500 m und 1000 m liegt, sind Anstiege auf die meist über 2500 m hohen Berge lange und kraftraubend, da von den Talorten aus erst die berüchtigten langen Tauerntäler zu durchschreiten sind. (Wir Heutigen können jedoch im Vergleich zum Anfang des Jahrhunderts mit dem Stinko- äh Automobil bis dicht ans Talende fahren und uns so manchen Kilometer ersparen :-( )

Der höchste Gipfel der Steiermark liegt jedoch im Norden der Zentralalpen, in den Nördlichen Kalkalpen, und ist der Hohe Dachstein mit 2995 m. Weite Teile der Steiermark werden von Landschaftsbildern, die der Kalk schuf, geprägt: Eisenerzer Alpen, Gesäuse, Hochschwab. Diese wildromantischen Teile der Steiermark finden sich im Nordwesten bis Nordosten des Landes. Sie sind nicht nur den Kletterern vorbehalten, wiewohl diese die Kalkgebirge sehr schätzen, besonders die Nordwände des Gesäuses und die Türme des Hochschwabs.

Hauptflüsse sind die Mur, Mürz, Enns und Salza. Daneben sind die Feistritz, Raab, Lafnitz und Kainach bedeutsam. Die wichtigsten Seen sind der Grundlsee, Ausseer See, Toplitzsee und der Stubenbergsee.

55% aller Steirer und 36% aller Steirerinnen sind werktätig, davon 10% selbständig und 84% unselbständig.

Die Rohwertschöpfung (1996), aufgeteilt nach Zweigen:

Zweig Anteil Zweig Anteil
Sachgütererzeugung 24% Kredit-, Versicherungswesen 5%
Öffentlicher Dienst 15% Beherbergung, Gaststätten 3%
Realitätenwesen 12% Sonstige Dienstleistungen 5%
Handel 12% Land-, Forstwirtschaft 3%
Bau 8% Bergbau 1%
Verkehr 7%

50% des elektrischen Stroms (Verbrauch 1997 7 Mio. MWh) werden durch Wasserkraft, 50% durch Dampfkraft erzeugt.