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Die "Grüne Mark" oder "Mark an der mittleren Mur" wird um 970 erstmals
urkundlich erwähnt. 1180 entsteht das Herzogtum Steiermark, das nach
1560 zum Zentrum von Innerösterreich wird, mit Graz als Residenzstadt.
Durch seine Lage am Rande Österreichs geriet die Steiermark, der "Hofzaun
des Reiches", wiederholt in den Mittelpunkt militärischer und politischer
Interessenkonflikte, zunächst der Türkeneinfälle, später
der Kuruzen (15. bis 18. Jahrhundert). Zahlreiche Burgen und befestigte Anlagen
im Südosten des Landes bezeugen die Wehrhaftigkeit des Landes im Herzen
des Alpen- und Adriaraumes.
Nach Ende der napoleonischen Freiheitskriege ist ein bedeutsamer Aufstieg
zu verzeichnen. Erzherzog Johann fördert das kulturelle und wirtschaftliche
Leben. 1848 erhält die Steiermark eine moderne Verwaltung. Seit dem Zerfall
der Donaumonarchie 1918 ist die Steiermark eines der neun Bundesländer
der Republik Österreich.
Markgraf Otakar III. von Steyr wählt 1160 den Panther für sein
Wappen, das zunächst auf seinem Waffenschild, später auch im Landesbanner
und schließlich im Landeswappen erscheint. Als Zeichen der Landeshoheit
trägt der Wappenschild den "Steirischen Herzogshut", den ältesten
der österreichischen Herzogshüte.
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